Renaturierung

Wir geben der Natur Räume zur Entfaltung und lassen ein Paradies für Mensch und Tier entstehen

Unser Beitrag für eine intakte Natur

Schon bevor wir mit dem Bagger die erste Schaufel Sand oder Kies aus dem Boden holen wissen wir, wie das Gebiet nach der Auskiesung aussehen soll. Die Renaturierung spielt für Hülskens schon seit jeher eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund planen wir mit vor dem Ausheben des Bodenmaterials schon die spätere Gestaltung des jeweiligen Areals.

Zusammen mit versierten Experten analysieren wir vorher die Tier- und Pflanzenbestände des Gebiets und beurteilen genau, welche Art der Renaturierung sich anbietet. Wir entscheiden gemeinsam, ob wir im Anschluss unserer Auskiesung ein Gewässer entstehen lassen oder ob die Natur dort andere Formen der Neugestaltung braucht.

Tiere, die auf dem Gebiet heimisch sind, siedeln wir entweder auf geeignete und bereits vorhandene Flächen um oder gestalten das Abgrabungsgebiet später so, dass diese Tiere dort wieder artgerecht leben können. Mit diesen Ausgleichsmaßnahmen stellen wir sicher, dass kein Tier seinen Lebensraum verliert. Im Gegenteil: Es ist uns sogar immer wieder gelungen, längst verdrängte Tierarten wie die Uferschwalbe und den Biber neu anzusiedeln. Für solch sensible Eingriffe in die Habitate stimmen wir uns mit entsprechenden Natur- und Landschaftsschutzverbänden ab.

Die zwei Arten der Renaturierung

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Arten von Renaturierung. Auf der einen Seite gibt es die Naturschutzgebiete, die vorrangig dem Schutz der Tier- und Pflanzenwelt dienen. Ein Beispiel hierfür ist der Lippemündungsraum in Wesel. Hier haben sich sehr viele Tiere und Pflanzen neu angesiedelt. Hier sind zwar Spaziergänger erlaubt, aber es ging in diesem Fall nicht darum, eine Freizeitoase für den Menschen zu schaffen.

Auf der anderen Seite gibt es die Naherholungsgebiete, die aktiv genutzt werden und der Freizeitgestaltung dienen. Gelungene Beispiele sind die Xantener Nord- und Südsee. Hier gibt es ein großes Freizeitangebot. Besucher können segeln, tauchen, Stand-up-Paddling betreiben oder einfach am Strand faulenzen. Dass viele Menschen oft vergessen, dass diese beiden Seen nicht natürlich, sondern durch Auskiesung und Renaturierung entstanden sind, zeigt, dass unsere Arbeit hier sehr erfolgreich war.

Wichtig ist uns beim Thema Renaturierung, dass es nicht darum geht, irgendwo Palmen oder Giraffen anzusiedeln, nur weil das schön aussehen würde. Renaturierung muss landschaftstypisch sein und sich in die umliegende Natur eingliedern. Nur so kann Renaturierung funktionieren und nur so können wir den Beitrag zur intakten Natur leisten, den wir von der Firma Hülskens leisten möchten.

Artenvielfalt erhalten

Büssum

Artenvielfalt statt Monokultur

Schon im vergangenen Jahrhundert wurden Kies und Sand auf dem Büssum im Voerder Stadtteil Emmelsum gewonnen. 2011 war das Vorkommen erschöpft und der Büssum hätte – laut ursprünglicher Planung – wieder eine ebene Wiesenfläche werden sollen.

Neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen

Doch bereits im Jahr 2000 änderte sich das Projektziel: Der Büssum sollte den Charakter einer naturnahen Auenlandschaft mit verschiedenen Geländehöhen und sogenannten Blenken erhalten. Diese Vertiefungen laufen bei Hochwasser voll und bilden nach dem Rückzug des Hochwassers eine Flachwasserzone, die erst nach und nach trockenfällt. Damit sind flussnahe Blenken ein idealer Lebensraum für viele heimische Tier- und Pflanzenarten. Der Büssum gehört heute – wie viele andere rekultivierte Abgrabungen – zum insgesamt 27.000 Hektar großen Vogelschutzgebiet „Unterer Niederrhein“.

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Lippe-Mündungsraum

Die Rückkehr von Flora und Fauna

Das Projekt Lippe-Mündungsraum ist ein Musterbeispiel für ein sogenanntes „integriertes Projekt“: Direkt vor den Toren Wesels gelang es, EU-Richtlinien bezüglich Tier-, Pflanzen- und Wasserschutz durch eine ganzheitliche Landschaftsgestaltung umzusetzen.

Enge Abstimmung mit Naturschutzorganisationen

Heute zeigt der Lippe-Mündungsraum wieder sein natürliches Erscheinungsbild, wie es zuletzt vor Hunderten von Jahren existierte. Dazu gehören unter anderem weitreichende Flussauen nach ursprünglichem Vorbild. In Absprache mit den Naturschutzorganisationen wurde entschieden, die natürlichen Kargflächen aus Kies und Sand weder mit Mutterboden zu bedecken noch zu bepflanzen. Die Lippe selbst brachte im Laufe der letzten Jahre Samen und Sedimente mit, die für einen natürlichen Bewuchs mit sogenannter Ruderalvegetation sorgten. Wie sich Flora und Fauna in den nächsten Jahren weiter verändern werden, ist eine spannende Frage für Naturschützer. Ein Monitoring soll zeigen, wie sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobert.

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Maik Dünow, Berufsschäfer und Wanderschäfer

„Der Niederrhein ist geprägt von Schafbeweidung. Mit meinen Schafen mache ich Landschaftspflege für die Firma Hülskens.“

Unsere Werte

Kompetent handeln

Kies und Sand sind unsere Spezialität und von elementarer Bedeutung für die moderne Bauwirtschaft. Wir gewinnen die oberflächennahen mineralischen Rohstoffe, bereiten sie in einer gleichbleibend hohen Qualität auf und stellen sie jederzeit zuverlässig zur Verfügung.

Verantwortung übernehmen

Durch unsere Arbeit gestalten wir Lebensräume und greifen in die Natur ein. Damit tragen wir eine hohe Verantwortung für Menschen, Flora und Fauna. Wir unternehmen mithilfe von Rekultivierung alles, damit unser Handeln ein Gewinn für alle ist.

Umwelt schützen

Bei Hülskens beginnt die Rekultivierung nicht erst im Anschluss an den Kies- und Sandabbau. Wir pflegen und werten die Natur auf – während die Rohstoffgewinnung läuft. Auch kann der Rohstoffabbau lediglich ein Nebeneffekt im Rahmen einer aktiven Landschaftsgestaltung sein.

Mit Drohnen die Tierwelt schützen

Mit der Hilfe von Drohnen und Wärmebildkameras erhalten wir die Artenvielfalt, reduzieren Verluste und setzen uns aktiv für das Tierwohl ein.

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