„Das FZX ist ein Leuchtturm der Region“

In den 70er- und 80er-Jahren war das Areal des heutigen Freizeitzentrums in Xanten (FZX) eine Auskiesungsstätte der Firma Hülskens. Heute ist es ein Touristenmagnet, der Sport- und Naturliebhaber anzieht. Andreas Franken erzählt, was das FZX so besonders macht.

Was ist die Aufgabe der Freizeitzentrum Xanten GmbH?

Andreas Franken Unsere Aufgaben sind unter anderem die Förderung des Sports und die Gestaltung der Freizeit. Das FZX bietet ein großes und vielseitiges Spektrum an Freizeitangeboten – Wassersport, Rad- und Wanderwege, Strecken für Jogger, Bootsliegeplätze und vieles mehr. Das FZX ist gemeinnützig und die Angebote sind barrierefrei, also für alle Menschen gleichermaßen zugänglich. Diese Vielfalt auf kompaktem Raum ist selten und damit locken wir nicht nur Menschen aus Xanten, sondern aus der näheren und weiteren Umgebung an. Unsere Besucher*innen reisen teilweise aus Köln, Essen, Bochum, Borken und den Niederlanden an.

Was bedeutet das Freizeitzentrum Xanten für die Region?

AF Man kann das FZX als regionalen Leuchtturm bezeichnen. Mit seinen Seen, der Xantener Nord- und Südsee und den vielen Freizeitangeboten bieten wir einen Ort für Sport und Erholung an der frischen Luft. Das Gelände und die schöne Natur bieten Verweilpunkte für Spaziergänger und haben einen absoluten Entschleunigungseffekt. Unser Naturbad hält mit seinen verschiedenen Zonen für jeden etwas Passendes bereit: Sandstrand, Spielplätze für Besucher*innen mit Kindern, sogar einen extra FKK-Bereich. Wir sind ein herausragender Anziehungspunkt für den Tourismus, gleichzeitig sind wir auch ein wichtiger Arbeits- und Auftraggeber im Rahmen der Gastronomie und bei Veranstaltungen.

Was macht das Freizeitzentrum Xanten zu einer besonderen Attraktion?

AF Wir verstehen uns auch als Impulsgeber für Wassersport- und Freizeitangebote. Wir haben ein Auge auf die aktuellen Trends und bieten so beispielsweise seit einiger Zeit die Möglichkeit, Stand-up-Paddling zu betreiben. Es gibt Kurse und einen Board Verleih. Ein wichtiger Aspekt ist, dass wir in unserem Angebot den demografischen Wandel integrieren. Unter dem Stichwort Gesundheitstourismus bündeln sich unter anderem Stationen um den See herum, die den fünf Kneipp-Gesundheitssäulen folgen. Ebenso kann unser Gelände für Sport- und Gesundheitskurse individuell genutzt werden.

War die Gestaltung von Nord- und Südsee nur für die Menschen, oder auch für Tiere und Natur ein Gewinn?

AF Definitiv. Flora und Fauna waren recht schnell nach der Auskiesung wieder üppig und in Fülle vorhanden. In den Seen leben heute viele Fische. Spuren der Auskiesung sind heute keine mehr zu sehen. Generell fügen sich die Xantener Nord- und Südsee sehr harmonisch ins Landschaftsbild ein. So sehr, dass die meisten Besucher*innen in heutiger Zeit nicht mehr auf die Idee kommen, dass sie gar nicht natürlich entstanden sind. Dass all das so geklappt hat, liegt auch an der Zusammenarbeit mit der Firma Hülskens. Es war immer klar, dass das Gelände nach der Auskiesung als Freizeitort genutzt werden soll und dementsprechend wurde das Areal auch übergeben. Das waren gute Voraussetzungen für unser erfolgreiches und beispielgebendes Projekt.

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